Grundsätlich finde ich diese Idee interessant - aber eine Frage stellt sich mir doch: Einige Modelle scheinen finanzierbar - unter der Voraussetzung, dass die Menschen weiter arbeiten und Geld verdienen wie bisher. Aber ich glaube, dass viele Menschen ihr Arbeitsverhalten ändern werden. Was würdest Du tun?
Wenn es ein Bedingungsloses Grundeinkommen in Höhe von 600,-? pro Person gäbe, und für jeden Euro, den Du verdienst 50 Cent an den Staat gehen (vereinfacht nach dem Modell von Althaus - würdest Du dann
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Könnte man nicht mal versuchen Anstelle die Miete zu zahlen mit dem Geld ein Haus zu bauen? Denn wenn man das so organisiert, dass das Haus nach der Tilgung den Bewohnern gehört hätte man den genialen Effekt, dass für diese Personen bleibende Werte geschaffen werden ohne im Vergleich zum jetzigen Vorgehen Mehrkosten zu erzeugen.
Ich könnte mir vorstellen, dass dies den Betroffenen wieder etwas von ihrer Würde zurückgibt, indem sie Verantwortung für ihr eigenes Heim übernehmen.
Eigentlich sollte ja Hartz-IV nur eine vorübergehende Notfallunterstützung sein. Wenn man damit nun ein Haus baut, das ist ja nun doch eher langfristig. Aber (finanziell) schlimmer als Hartz-IV kann es ja kaum noch werden. Wenn die Betroffenen also wieder ein Einkommen haben, so ist die finanzielle Situation mindestens genau so, wie unter Hartz-IV, hoffentlich besser. Und dann können die Menschen das Haus ja erst recht abbezahlen.
Und auch der Staat hätte Vorteile, zum Beispiel in der Alterssicherung (eigengenutzte Immobilien, die nicht zu groß sind dürfen ja behalten werden). Und das würde dann unter dem Strich den Staat wieder weniger belasten.
Kleines Rechenbeispiel für die Region Traunstein mit mal eben gefundenen Zahlen aus dem Netz:
- Fläche für 4 Personen: 90m² (s.o.)
- Baugrund 150m²: 20.000,- (zumindest wenn man ein Grundstück ab ca. 900m² kauft und dann sechs Einheiten draufbaut)
- Fertighaus: 75.000,- Preis ist zwar mit Bodenplatte, allerdings nicht für Bayern, da kommen wohl noch ein paar Euro Transport drauf.
Wenn man 100.000,- Euro für 3,5% finanziert, dann gibt das bei 1% Tilgung ca. 370,- € Belastung pro Monat. Der Zinssatz ist zwar nicht ganz realistisch für den freien Markt (momentan ca. 4,5%), aber nachdem die Risiken für die Bank eher gering sind könnte das ja die KfW mit etwas politischem Willen finanzieren...
Leider habe ich noch nicht herausgefunden was in Traunstein als Mietkosten noch akzeptiert wird.
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