Freitag, 11. April 2008
Bedingungsloses Grundeinkommen
Es gibt ja jede Menge Ideen zum bedingungslosen Grundeinkommen.

Grundsätlich finde ich diese Idee interessant - aber eine Frage stellt sich mir doch: Einige Modelle scheinen finanzierbar - unter der Voraussetzung, dass die Menschen weiter arbeiten und Geld verdienen wie bisher. Aber ich glaube, dass viele Menschen ihr Arbeitsverhalten ändern werden. Was würdest Du tun?

Wenn es ein Bedingungsloses Grundeinkommen in Höhe von 600,-? pro Person gäbe, und für jeden Euro, den Du verdienst 50 Cent an den Staat gehen (vereinfacht nach dem Modell von Althaus - würdest Du dann

Sofort aufhören zu arbeiten
Weiterarbeiten wie bisher
Dir eine Arbeit suchen, die Du schon immer machen wolltest, die aber zu schlecht bezahlt war

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Erstellt von thor1 am 2008.04.11, 23:06.

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Wärme-Perpetuum-Mobile
Nur so eine Idee: Wenn man eine Wärmepumpe installiert, die kontinuierlich arbeiten kann (z. B. weil sie die Energie aus strömendem Wasser entnimmt), dann kann man damit Wärme gewinnen, aber der Betrieb dieser Wärmepumpe benötigt Strom.

Mit der Wärme, die diese Wärmepumpe abgibt, könnte man z. B. einen Stirling-Motor betreiben, der wiederum einen Generator antreibt, um den Strom für die Wärmepumpe zu liefern.

Und die Abwärme wird dann zum Heizen genutzt.

Das ganze funktioniert natürlich nur, wenn die Energie, die aus der Umgebung gewonnen wird bei diesem ganzen Prozess in mindestens genau so viel elektrische Energie umgewandelt werden kann, wie zum Betrieb der Wärmepumpe benötigt wird.

Nimmt man an, dass aus 1 kWh Strom 3 kWh Wärme erzeugt werden können (s. den Wärempumpen-Artikel bei Wikipedia) und weiter einen Wirkungsgrad von 38% beim Stirlingmotor und 95% beim Generator, dann werden aus den 3kWh Wärme 1,083kWh elektrische Energie (3 kWh * 0,3 * 0,95 =), was gerade so ausreicht um die Wärmepumpe weiter zu betreiben.

Irgendwie kommt mir das komisch vor - wenn das tatsächlich funktionieren würde, warum gibts dann nicht schon lange ein Unternehmen, welches das verkauft? "Kaufen Sie meine Heizung, und Sie brauchen nie wieder Heizmittel kaufen!"

Für Hinweise auf meine Irrtümer bei obigem Ansatz bin ich dankbar - und auf Hinweise zu einem solchen Produtk auch :-)

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Donnerstag, 10. April 2008
Das Harz-IV-Haus
Wenn jemand auf Harz-IV angewiesen ist, so bekommt die betroffene Person Wohngeld, sofern die Wohnung nicht zu groß ist (45m² für eine Person, 60m² für zwei Personen und für jede weitere Person +15m²) und nicht zu teuer ist (unterer, aber nicht unterster Bereich der ortsüblichen Mieten).

Könnte man nicht mal versuchen Anstelle die Miete zu zahlen mit dem Geld ein Haus zu bauen? Denn wenn man das so organisiert, dass das Haus nach der Tilgung den Bewohnern gehört hätte man den genialen Effekt, dass für diese Personen bleibende Werte geschaffen werden ohne im Vergleich zum jetzigen Vorgehen Mehrkosten zu erzeugen.

Ich könnte mir vorstellen, dass dies den Betroffenen wieder etwas von ihrer Würde zurückgibt, indem sie Verantwortung für ihr eigenes Heim übernehmen.

Eigentlich sollte ja Hartz-IV nur eine vorübergehende Notfallunterstützung sein. Wenn man damit nun ein Haus baut, das ist ja nun doch eher langfristig. Aber (finanziell) schlimmer als Hartz-IV kann es ja kaum noch werden. Wenn die Betroffenen also wieder ein Einkommen haben, so ist die finanzielle Situation mindestens genau so, wie unter Hartz-IV, hoffentlich besser. Und dann können die Menschen das Haus ja erst recht abbezahlen.

Und auch der Staat hätte Vorteile, zum Beispiel in der Alterssicherung (eigengenutzte Immobilien, die nicht zu groß sind dürfen ja behalten werden). Und das würde dann unter dem Strich den Staat wieder weniger belasten.

Kleines Rechenbeispiel für die Region Traunstein mit mal eben gefundenen Zahlen aus dem Netz:

  • Fläche für 4 Personen: 90m² (s.o.)
  • Baugrund 150m²: 20.000,- (zumindest wenn man ein Grundstück ab ca. 900m² kauft und dann sechs Einheiten draufbaut)
  • Fertighaus: 75.000,- Preis ist zwar mit Bodenplatte, allerdings nicht für Bayern, da kommen wohl noch ein paar Euro Transport drauf.
Das macht in Summe 95.000,- Euro. Runden wir das ganze mit den anfallenden Nebenkosten auf 100.000,- Euro auf.

Wenn man 100.000,- Euro für 3,5% finanziert, dann gibt das bei 1% Tilgung ca. 370,- € Belastung pro Monat. Der Zinssatz ist zwar nicht ganz realistisch für den freien Markt (momentan ca. 4,5%), aber nachdem die Risiken für die Bank eher gering sind könnte das ja die KfW mit etwas politischem Willen finanzieren...

Leider habe ich noch nicht herausgefunden was in Traunstein als Mietkosten noch akzeptiert wird.

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Sinn der Sache
Uff... noch ein Blog - warum denn das? Nun, ich will einen Platz haben wo ich einfach alle Ideen, die mir gefallen, hinschreiben kann.

Nicht alle Ideen, die Du hier findest sind meine - und bei keiner der hier aufgeschriebenen Ideen erhebe ich irgendwelche Ansprüche.
Wenn Dir also eine der Ideen gefällt und Du sie umsetzen willst solltest Du vielleicht erst mal recherchieren, ob die nicht bereits jemand hat schützen lassen.

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